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Jännerrallye 2026
Eine weitere spannende Jännerrallye liegt hinter uns und es lässt sich wie eigentlich jedes Jahr sagen: Es war wieder ein richtiges Motorsportfest. Die Bedingungen wurden mit viel Schnee und Eis einer richtigen Winterrallye mehr als gerecht, und die zahlreichen Teilnehmer sorgten für die erhoffte Action.
Für uns startete die Jännerrallye 2026 bereits noch im Jahr 2025 mit dem Testtag in St. Oswald am 30.12. Bereits hier gab es schon reichlich Schnee, und die verschiedenen Teams, welche diese Testmöglichkeit nutzten, konnten bereits mit sehr motivierten Fahreinlagen zeigen, was sie draufhaben. Die Vorfreude nach diesem Tag auf das kommende Wochenende war daher natürlich groß.
Am Freitag ging dann der Shakedown über die Bühne, und die ersten zwölf Fahrer konnten sich bei einem Qualifying die Startpositionen für den ersten Renntag ausfahren. Der teils heftige Schneefall und eisige Wind machten es zwar zum Zuschauen ziemlich unangenehm, jedoch war die Action auf der Strecke ein guter Grund, diesen zu trotzen. Für einen spektakulären Ausrutscher sorgte kurz vor Schluss noch Martin Stenberg mit seinem Peugeot, als er an einer aus den Vorjahren bekannten Stelle von der Fahrbahn abkam, in den Graben rutschte und dabei einen Zaun umriss.
Am Samstag ging es für uns zeitig in der Früh los, um zu der mittlerweile legendären Prüfung Pierbach zu fahren. Beide Stellen im ersten und zweiten Durchgang waren gut, es gab reichlich Drifts und die ersten Schneestöcke flogen durch die Luft. Zu Mittag ging es dann zur Sonderprüfung fünf Lasberg, zu der altbekannten Stelle beim Trafo. Leider wurde diese jedoch nach ca. 30 Startern abgebrochen. So ging es gleich weiter nach St. Leonhard zur Sonderprüfung sieben. Dort konnten wir jedoch nur die ersten Teilnehmer sehen, um noch rechtzeitig zum ersten Durchgang der Liebenau-Prüfung zu gelangen. Und diese war wie eigentlich jedes Jahr ein Highlight.
Als wir an unserer Lieblingskurve ankamen, stand bereits schon Raffael Sulzinger mit seinem Toyota Yaris als Vorausfahrzeug im Graben und konnte nicht durch die Zuschauer wieder zurück auf die Strecke gebracht werden. So musste ein Traktor zur Unterstützung anrücken, und die SP konnte somit erst mit Verspätung gestartet werden. Auch Roman Mühlberger mit seinem Opel Corsa Rally6 wurde diese Kurve später zum Verhängnis, und auch er rutschte in den Graben. Dieses Mal konnten jedoch die Zuseher ihn wieder auf die Strecke bringen.
Am Sonntag starteten wir erst etwas später mit dem Finaltag, nämlich mit der SP13. Die Kurven kurz vorm Ziel sorgten mit dem vielen Schnee für eine tolle Kulisse und spektakuläre Aufnahmen. Danach ging es nach Freistadt, um dort die beiden Durchgänge der Super Special Stage zu verfolgen. Wir standen wie schon die Jahre zuvor beim Soldatenfriedhof, ein paar hundert Meter vor dem Ziel, und die stellenweise eisglatte Fahrbahn machte es den Teams nicht leicht, da diese zusätzlich auf dieser Sonderprüfung aufgrund einer Hallendurchfahrt nicht mit Spikereifen fahren durften.
So rutschten beispielsweise Kevin Raith, Markus Stockinger und Horst Stürmer von der Strecke und gegen einen Baum, letzterer verlor dabei sogar an seinem Audi Quattro den Heckspoiler. Andreas Schögler mit seinem Volvo kam bei seinem Ausritt sogar etwas weiter von der Strecke ab und konnte nicht mehr aus eigener Kraft zurück. So hieß es wieder für uns schieben, und der Volvo war nach nur ein paar Sekunden wieder auf der Straße.
Somit ist die Jännerrallye 2026 nun in den Geschichtsbüchern, und wir gratulieren Simon Wagner, welcher endlich zum ersten Mal seine Heimrallye gewinnen konnte. Das Team OE Rallye freut sich jetzt schon auf die nächste Ausgabe dieser tollen Rallye – und wenn die Gerüchte stimmen, dann vielleicht als Teil der ERC!
https://www.youtube.com/watch?v=dYmQwLZgUHE
Saison Rückblick 2025
Wieder geht eine tolle und actionreiche Saison zu Ende. Wir durften zahlreiche Veranstaltungen im In- und Ausland besuchen – und dabei sind natürlich wieder viele großartige Aufnahmen entstanden.
Wer sich zum Beispiel unsere Rallye-Highlights dieser Saison ansehen möchte, findet sie hier im Video:
https://www.youtube.com/watch?v=ppdR35Rmt74&t=30s
Hier nun eine Auflistung der besuchten Veranstaltungen:
Rallyes:
- Jännerrallye
- Motorsport 4 Charity – Rallye
- Rallye Testtag Zaingrub
- Rebenland Rallye
- Oster-Rallye Tiefenbach
- Alpenfahrt Revival
- Rallye Český Krumlov
- Murtal Rallye
- Radounská Rallye
- Rallye Weiz
- Land der 1000 Hügel Rallye
- Invelt Rally Pacejov
- Testtag Herbst Rallye Dobersberg
- Herbst Rallye Dobersberg
- WRC Central European Rallye
Weitere Veranstaltungen:
- 3 Stunden Cup Fuglau 18.01.2025
- 3 Stunden Cup Fuglau 08.02.2025
- 3 Stunden Cup Fuglau 01.03.2025
- Freies-Fahren MJP Racing Arena Fuglau März 2025
- Klausner Fun Day
- Rallycross Fuglau Mai 2025
- 24 Stunden Traktorrennen WM Reingers
- ROC Auto Slalom MJP Arena Fuglau 13.09.2025
- Freies-Fahren MJP Racing Arena Fuglau Oktober 2025
- 3 Stunden Cup Fuglau 13.12.2025
Wir freuen uns schon auf die Saison 2026!
Saison Rückblick 2024
Eine weitere sehr spannende Saison neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Es wurden wieder einige Rallye-Veranstaltungen, wie auch die ein oder anderen Events in der MJP Racing Arena in Fuglau, als auch das 24 Stunden Traktorrennen Reingers besucht. Bei diesen konnten wieder einige tolle Fotos, Videos und neue Bekanntschaften gemacht werden.
Hier nun eine Auflistung der besuchten Veranstaltungen:
Rallyes:
- Jännerrallye Testtag Liebenau
- Jännerrallye
- Rebenland Rallye
- Oster-Rallye Tiefenbach
- Rallye Český Krumlov
- Rallye Testtag Hohenwarth
- Perger Mühlstein Rallye
- Herbst Rallye
- Central European Rallye
Weitere Veranstaltungen:
- 3 Stunden Cup Fuglau 20.01.2024
- 3 Stunden Cup Fuglau 17.02.2024
- 3 Stunden Cup Fuglau 02.03.2024
- ROC Auto Slalom MJP Arena Fuglau 14.04.2024
- Freies-Fahren MJP Racing Arena Fuglau 04.2024
- Rallycross Fuglau 05.2024
- ROC Auto Slalom MJP Arena Fuglau 26.05.2024
- Rallycross Fuglau 06.2024
- 24 Stunden Traktorrennen WM Reingers
- ROC Auto Slalom MJP Arena Fuglau 22.09.2024
- 3 Stunden Cup Fuglau 09.11.2024
- 3 Stunden Cup Fuglau 07.12.2024
Wir freuen uns schon auf die Saison 2025!
3 Stunden Cup 2023/24
Letzten Samstag, den 02.03.2024, ging die 3 Stunden Cup Saison 2023/24 zu Ende. Wir konnten dieses Mal bis auf den ersten Lauf im November alle weiteren besuchen und bekamen wieder einige großartige Aufnahmen zusammen. Besonders in Erinnerung geblieben ist die Runde im Jänner, wo die MJP Racing Arena Fuglau mit Schnee bedeckt war. Diese Wetterverhältnisse machten es den Teams nicht leicht und es gab einiges an Action.
Wir freuen uns schon auf die 3 Stunden Cup Saison 2024/25 in der MJP Racing Arena Fugalu!
Saison Rückblick 2023
Eine großartige, wie auch spannende Saison geht so langsam zu Ende. Neben einigen Rallyes wurden auch noch weitere Veranstaltungen besucht, welche in Form von Videos und Fotos festgehalten wurden.
Hier nun eine Auflistung der besuchten Veranstaltungen:
Rallyes:
- Jännerrallye
- Motorsport 4 Charity - Ralllye
- Rallye Český Krumlov
- Rallye Testtag Hohenwarth
- Rallye W4
- Rallye Weiz
- Perger Mühlstein Rallye
- Bucklige Welt Rallye
- Herbst Rallye
- Central European Rally
Weitere Veranstaltungen:
- 3 Stunden Cup Fuglau 07.01.2023
- 3 Stunden Cup Fuglau 04.02.2023
- 3 Stunden Cup Fuglau 04.03.2023
- Freies-Fahren MJP Racing Arena Fuglau 05.2023
- ROC Auto Slalom MJP Arena Fuglau
- 24 Stunden Traktorrennen WM Reingers
- Rallycross Fuglau 09.2023
- 3 Stunden Cup Fuglau 09.12.2023
Wir freuen uns schon auf die Saison 2024!
Jännerrallye 2023
Dieses Jahr ging es für uns zum zweiten Mal zur Jännerrallye. Besucht haben wir alle 3 Tage und das Starterfeld war wirklich super. Zusätzlich gab es auch noch zum Hauptstarterfeld die Christof Klausner Memorial, welches auch für genug Action sorgte. Schnee gab es leider keinen, dafür war es teilweise trocken und nass. Zuseher waren auch genug, anscheinend 140000.
Tag 1: Am ersten Tag ging es zunächst zum Shakedown nach Oberrauchenödt. Viele Teilnehmer konnten wir allerdings nicht mit Tempo sehen, da der Shakedown nach ein paar Autos unterbrochen wurde. Grund dafür war ein heftiger Crash von Markus Stockinger mit dem Mazda 2 Proto. So ging es nach Freistadt in die Messehalle und zum Servicepark. Danach ging es schon sehr früh zur ersten Sonderprüfung Arena Lasberg und trotzdem waren schon einige Zuseher an der Strecke. Unsere Stelle war in der Nähe von Weinberg und Elz. Eine schöne Kurve und eine nette Haarnadel und das ganze bei Nacht. Nach der Sonderprüfung ging es wieder nach Hause.
Tag 2: Am Freitag ging es zu 5 Sonderprüfungen für uns. Gestartet haben wir mit der SP3 Unterweißenbach, wo wir uns zu einer wirklich actionreichen Rechtskurve stellten. Danach ging es gleich weiter zur SP4 Pierbach, wo wir bei den legendären Pierbach-Kehren vorbeikamen. Dort standen 8 Kilometer lang die Autos der Zuseher an der Straße. Wir besuchten allerdings eine Stelle kurz dem Start der Sonderprüfung. Ein Bergauf Stück mit schönen Kurven. Allerdings konnten wir uns hier nicht alle Teilnehmer ansehen, da wir rechtzeitig zur SP6 SuperSpecial Freistadt wollten. Dort stellten wir uns in das Schotterstück in der Ausfahrt des Rundkurses. Auch dort war der Zuseher Andrang sehr groß. Am Nachmittag ging es zur SP8 Schönau – St. Leonhard in die Nähe des Zuschauerpunktes AZ 17 St. Leonhard. Auch dort konnten wir uns nicht alle Teilnehmer ansehen, da wir noch zur SP10 Tannermoor Liebenau weiter wollten. Dort suchten wir uns eine Stelle mitten im Wald in der nähe des Ziels heraus. Aber selbst da waren ein paar andere Zuseher. Zu bestaunen gab es eine tolle Linkskurve mit einem Graben auf der Rechtenseite am Kurvenausgang. Genau dieser wurde 3 Teams zum Verhängnis. Die ersten waren Štuksa Tomáš und Novák Ondřej mit ihrem Opel Adam R2 welche in den Graben rutschten, aber selber wieder heraus kamen. Danach kamen Dirnberger Raphael und Gimpl Christian mit ihrem Ford Fiesta Mk8 ST. Diese schafften es nicht mehr sich selbst befreien und benötigten die Hilfe der Zuseher. Nach etwa 10 Minuten schafften wir es den Fiesta wieder auf die Straße zu bringen und das Team konnte seine Fahrt fortsetzen. Im Anschluss bei dem Christof Klausner Memorial erwischte es auch noch Heinz Hörmann und Wenigwieser Ralf mit ihrem BMW 325i E28. Auch diese mussten von uns Zusehern befreit werden und so ging der zweite Tag bei der Jännerrallye zu Ende.
Tag 3: Am Samstag ging es nur zur SP12 Sandl – St. Oswald. Dort waren wir in der Nähe des Zuschauerpunktes AZ 21 Steinwald bei einer interessanten Kurvenkombination. Eindrucksvoll war auch der Zuschauer Andrang auf der ganzen SP entlang, was die Parkplatzsuche nicht gerade leicht machte. Nach dieser SP ging es dann wieder nach Hause, um dann nach Fuglau zum 3 Stunden Cup aufzubrechen.
Endergebnisse LKW FRIENDS on the road Jännerrallye 2023 (ewrc-results.com)
Herbst Rallye 2022
Auch dieses Jahr ging es wieder zur Herbst Rallye bei Dobersberg und Waidhofen an der Thaya. Diese Rallye ist nicht nur eine unserer Lieblings Rallyes, sondern auch unsere Heim-Rallye. Gefahren wurde auf Sonderprüfungen der ehemaligen Semperit Rallye. In der Früh war es zwar etwas feucht, nass und kühl, danach kam aber die Sonne raus und es war ein wirklich schönes Herbsttagerl. Zudem waren so viele Zuseher wie noch nie bei dieser Rallye, welche dafür ein Rekordstarterfeld von 86 Teilnehmern bekamen.
Besucht haben wir 4 Sonderprüfungen. Zu Beginn ging es zur SP2 Dimling – Rohrbach zu einem Schotterstück im Wald. Danach weiter zur Sp3 Brunn - Pfaffenschlag zu einer Zuschauerzone am Rundkurs. Zu Mittag stand für uns wie immer der Servicepark an. Am Nachmittag starteten wir mit SP5 Lexnitz – Hohenwarth, wo wir zu unserem altbekannten Abzweig wanderten. Die letzte Sonderprüfung, SP8 Niederedlitz - Münchreith, war dann im Dunkeln. Auch dort fanden wir wieder ein interessantes Schotterstück.
Genauere Infos über die Sonderprüfungen können aus unserem Video entnommen werden.
Endergebnisse Herbst Rallye 2022 (ewrc-results.com)
3 Städte Rallye 2022
Zum zweiten Mal ging es für uns zu dieser Rallye und im Vergleich zum letzten Jahr, wo ausschließlich die Sonne schiente, regnete es dieses Jahr fast die ganze Zeit durchgehend. Zusätzlich wurde bei dieser Ausgabe der Rallye in Tschechien, Deutschland und Österreich gefahren. Eine 3 Länder Rallye also. Des Weiteren stand die Rallye unter Beobachtung der FIA, da sie nächstes Jahr unter dem Namen „Rallye Zentral-Europa“ ein Weltmeisterschaftslauf sein soll.
Wir besuchten den zweiten Renntag, also Samstag, und waren auf den zwei Wertungsprüfungen Peilstein und Julbach in Österreich. Am Vormittag ging es zuerst nach Peilstein, genauer gesagt zu dem kleinen Dörfchen Hennerbach. Doch schon ungefähr zwei bis drei Kilometer vor der Wertungsprüfung waren die Straßen gesperrt und eine Zufahrt verboten. So ging es nach Auerbach, wo wir nach kurzem Fußmarsch zu einer Stelle in einem kleinen Wäldchen kamen. Vor Ort gab es eine etwas langsamere Linkskurve und man konnte die Autos schon von weitem beobachten. Das Gelbe vom Ei war es dort allerdings nicht und so ging es zum Durchgang des Opel-e Cups auf dieser Prüfung zu einer anderen Stelle in der Nähe von der Ortschaft Innerhötzendorf. Diese war schon besser. Zu sehen gab es den Kurvenausgang einer Rechtskurve und danach ein Links-rechts Kurvenkombination. Nach der Mittagspause ging es weiter zur Wertungsprüfung Julbach. Dort ging es nahe Kohlstatt, was ein deutsches Dorf ist, zu einem Wertungsabschnitt im Wald, auf österreichischen Boden. Während des Durchganges wechselten wir mehrmals unsere Position. Zuerst waren wir bei einer schnelleren Rechtskurve, danach ging es zu einer schnellen Links-rechts-Kombination und zu einem sehr langen Vollgas-Stück außerhalb des Waldes. Zum Schluss ging es wieder zurück in den Wald zu einem rechts-Abzweig. Zum zweiten Durchgang dieser Prüfung ging es nach Heinrichsberg zu einer Stelle, welche wir auch schon im Vorjahr besuchten. Dort konnte man auf ein bergab Stück schauen, welches eine rechts und eine links-Kurve beinhaltet. Gerade zu Beginn der Wertungsprüfung begann es heftig zu regnen, daher mussten die Teilnehmer extrem auf Aquaplaning aufpassen. Leider wurde die Prüfung aber nur nach ein paar Startern aufgrund von zwei Unfällen abgebrochen.
Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr, und dann hoffentlich als Weltmeisterschaftslauf.
Endergebnisse ADAC KNAUS TABBERT 3-Städte-Rallye 2022 (ewrc-results.com)
Endergebnisse ADAC KNAUS TABBERT 3-Städte e-Rallye 2022 (ewrc-results.com)
Rallye Weiz 2022
Zum zweiten Mal ging es für uns zur Rallye Weiz, welche nicht nur ein Lauf der ORM sondern auch vom Opel e-Rallye Cup und der EHRC war. Am Donnerstag stand für uns neben der Anreise auch der Shakedown, sowie auch der Zeremonienstart am Programm. Beides war, genauso wie im Vorjahr, der perfekte Start in das Rallye-Wochenende für uns. Am Freitag besuchten wir dann zweimal die Sonderprüfung Anger Sprint und zum Abschluss des Tages noch die Sonderprüfung Koglhof II. Bei der Sonderprüfung Anger Sprint, mit einer Länge von 5,68 km, standen wir beim ersten Befahren direkt beim Zuschauerpunkt bei Trennstein, von wo man zwar eine gute Aussicht hatte und die Autos lange beobachten konnte, die Action spielte sich allerdings 200 Meter weiter bei einer links-rechts Kurvenkombination ab. Dort gab es einen Dreher und einen Abflug in die Wiese, beide Teams konnten aber rasch die Fahrt fortsetzen. Beim zweiten Befahren dieser Sonderprüfung standen wir dann genau in dieser Kurvenkombination, wo sich vor allem herausstellte, dass die rechts Kurve sehr interessant zum zusehen war. Manche Teams waren so weit im Cut, dass sie zum einen nicht einmal mehr auf der Straße waren, jede Menge Dreck durch die Luft flog und manche sind sogar leicht abgehoben. Zu guter Letzt ging es dann noch wie gesagt zur Sonderprüfung Koglhof II, mit einer Länge von 12,46 km. Wir standen wie schon im Vorjahr bei dem Zuschauerpunkt kurz vorm Ziel. Zu sehen gab es eine Highspeed links Kurve, dann eine Haarnadelkurve nach links und noch eine rechts Kurve ins Ziel. Neben schönen Drifts gab es auch wieder ein paar „Mistakes“. Unteranderem einen Verbremser von dem Team mit der Startnummer 27 (Hämäläin Teuvo – Rosberg Pirjo, im Alfa Romeo Giulietta t.i.), oder einem wilden Verbremser von der Startnummer 53 (Günther Knobloch – Jürgen Rausch, im Skoda Fabia R5), welche sich vor der Haarnadelkurve nach rechts drehten und mit der Front des Boliden die Böschung küssten. Beschädigt wurde am Auto aber zum Glück nichts. Mit Einbruch der Dunkelheit konnte man dann sogar glühende bremsscheiben bei den Elektro Opeln beobachten. Am Samstag ging es dann um 10:09 Uhr zur Sonderprüfung Tannhausen II, mit einer Länge von 12,54 km, welche beim ersten Befahren wegen eines Unfalls von der Startnummer 4 (Myrsell Mats – Junttila Esko, im Ford Sierra Cosworth 4x4), welcher das Auto in Feuer setzte, abgebrochen wurde. Wir standen wieder in der Nähe vom Zuschauerpunkt Trennstein bei der Kurvenkombination vom Vortag, welche dieses Mal allerdings in die andere Richtung befahren wurde. Zu Mittag ging es dann kurz in den Servicepark und am Nachmittag zweimal zur Sonderprüfung Rundkurs Naas, mit einer Länge von 10,76 km. Beim ersten Durchgang standen wir bei einer Haarnadelkurvenartigen links Kurve, wo im Vorjahr noch der Start der Sonderprüfung war. Dieses Jahr jedoch wurde uns an dieser Stelle die Sonderprüfung durch einen Streckenposten versaut, welcher niemanden bis auf 50 Meter an die Strecke heran lassen wollte, weil ja Sperrzone. Im Vorjahr allerdings, obwohl sich an dieser Stelle noch zusätzlich der Start befand, durfte man bis auf 5 Meter an die Strecke ran und dass ohne Risiko. Beim zweiten Befahren ging es dann für uns zu dem Zuschauerpunkt 17, welcher sich auf einen Hügel bei einer Siedlung befand. Von dort hatte man eine super Aussicht auf die Strecke. Zu beobachten gab es zuerst eine Haarnadelkurve nach rechts und eine langgezogene links Kurve, auf welcher sich bereits eine Menge Dreck befand. Das Team mit der Startnummer 66 (Enrico Windisch – Birgit Gangl, im Audi A1 Rally 2 Kit) drehte sich in der Haarnadelkurve und das Team mit der Startnummer 107 (Carlberg Calle – Carlberg Torbjörn, Opel Corsa e-Rally) hatten in der links Kurve extrem viel Glück. Sie verloren bei hoher Geschwindigkeit das Heck und kamen den Bäumen am Straßenrand gefährlich nahe. Zum Glück ist aber nichts passiert.
Die Rallye Weiz war auf jeden Fall einen Besuch wert und mal schauen, wann es uns das nächste Mal in die Steiermark verschlägt.
Endergebnisse Rallye Weiz 2022 (ewrc-results.com)
Endergebnisse Rallye Weiz - Historic 2022 (ewrc-results.com)
Endergebnisse Rallye Weiz - Opel e-Rally Cup 2022 (ewrc-results.com)
Rallye Český Krumlov 2022
Zum zweiten Mal ging es für uns zur Rallye Český Krumlov und somit auch zum zweiten Mal zu einem tschechischen Meisterschaftslauf. Nachdem letztes Jahr ausnahmsweise im Herbst gefahren wurde, fand dieses Jahr die Veranstaltung wieder im Frühling statt. Wir waren bei der Rallye am Samstag und besuchten wieder die Wertungsprüfung Malonty, mit einer Länge von 27,69km. Gestanden sind wir bei beiden Durchgängen bei der Kirche in Cetviny (deutsch: Zettwing). Startnummer 20 (Štefan David - Vichtora Ondřej, im Peugeot 208 Rally4) waren die ersten, welche beim anbremsen das Auto verloren und sich in Folge dessen drehten, aber danach gleich die Fahrt fortsetzten konnten. Anders erging es dem Team mit der Startnummer 47 (Tomáš Štuksa - Ondřej Novák, im Opel Adam R2), welche genauso das Auto in der Kurve verloren, jedoch dann Rückwärts in die Kirche einschlugen. Der Fahrer war nach dem Crash erstmals bewusstlos und musste später mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, dem Beifahrer ging es den Umständen entsprechend gut. Die Wertungsprüfung wurde daraufhin erstmals unterbrochen, aber kurz darauf auch schon wieder aufgenommen. In der Zeit zwischen dem ersten und zweiten Durchgang halfen wir bei der Bergung des ziemlich zerstörten Opel Adams. Der zweite Durchgang hingegen verlief dann ohne Zwischenfälle.
Endergebnisse Rallye Český Krumlov 2022 (ewrc-results.com)
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